Stellensuche Diese Strategien führen zum Job


Die richtige Stragie bei der Stellensuche ist so wichtig wie im Schach

Die schlechte Nachricht ist: Die Stellensuche ist nicht immer so einfach, wie es sich zunächst anhört. Vakanzen finden sich im Internet zwar überall: auf Jobbörsen, auf Karriereseiten, selbst auf Twitter oder Facebook, in Business-Netzwerken wie Xing oder Linkedin – an jede Ecke buhlen Arbeitgeber um die Gunst der raren Spezies Bewerber. Und natürlich behaupten alle von sich, beste Bedingungen zu bieten.

Na, glauben Sie das auch alles? Eben.

Die gute Nachricht ist aber auch: Die Stellensuche wird für Sie leichter – vorausgesetzt, Sie haben eine gute Suchstrategie und holen so das Maximum aus der digitalen Auswahl heraus.

Damit Ihnen unterwegs nicht die Puste ausgeht und sie auch keine Umwege nehmen, zeigen wir Ihnen, wie Sie bei der Stellensuche geschickt Abkürzungen nutzen und sicher ans Ziel kommen.

5 Stellensuche-Strategien, die Sie beherzigen sollten

1. Gründliche Vorbereitung

Definieren Sie zunächst einige Parameter, die bei Ihrer Stellensuche wichtig sind:

  • Welche Leistung biete ich überhaupt an?
  • Welche Unternehmen könnten von meinen Fähigkeiten profitieren?
  • Welche Unternehmen sind eigentlich für mich interessant?

So filtern Sie vorab die Stellen heraus, die nicht zu Ihrem persönlichen Profil passen. Sollten Sie dagegen völlig orientierungslos umherirren, können Sie auch einen professionellen Karrierecoach hinzuziehen.

2. Offensive Ausrichtung

Menschen, die in ihrem Fachbereich als Experten gelten, locken früher oder später auch Personaler und Headhunter an. Zu einer Kapazität werden Sie, indem Sie sich im Netz durch Dauerpräsenz und kluge Beiträge positionieren:

  • über ein Fachblog zum Beispiel
  • über den Microblogging-Dienst Twitter
  • eine eigene Homepage oder
  • Ihre persönliche Online-Visitenkarte (zum Beispiel About.me, Pixelhub oder RebelMouse)

Einen Verweis auf Ihre Publikationsplattformen, sofern professionell aufgezogen, können und sollten Sie zudem in Ihre Bewerbungsunterlagen einflechten. Diese Strategie hilft Ihnen also sowohl bei der passiven als auch bei der aktiven Jobsuche.

3. Aktives Networking

Vitamin B ist und bleibt für Stellensucher ein Wundernährstoff. Je mehr Leute Sie kennen und schätzen, desto mehr potenzielle Empfehlungsgeber haben Sie. Bleiben Sie daher mit alten Kommilitonen und Kollegen im Gespräch – heutzutage geht das über Business-Plattformen wie Xing und LinkedIn äußerst bequem.

Sie können über diese Kanäle auch Kontakt zu Mitarbeitern potenzieller Arbeitgeber aufnehmen, sollten dabei aber nicht zu plump und berechnend auftreten, sonst geht der Schuss ganz schnell nach hinten los.

Eine weitere Option: Indem Sie sich Karriere-Pages bestimmter Unternehmen auf Facebook oder Twitter anschließen, signalisieren Sie Ihr Grundinteresse und werden zudem laufend über aktuelle Jobangebote informiert. Aber Achtung: Hier besteht Spionagegefahr durch Ihren jetzigen Arbeitgeber.

Darüber hinaus bieten Jobmessen und Alumni-Netzwerke von Schulen und Universitäten Nährboden für interessante Kontakte.

4. Intelligente Filterung

Die meisten Jobs finden Bewerber heute im Netz. Justieren Sie Ihre Suche einfach per Suchabo – und Sie bekommen von Alpha.ch adäquate Stellenangebote automatisch in Ihr E-Mail-Postfach geliefert.

Die Twitterkanäle von Alpha.ch versorgen Sie zudem blitzschnell mit den neuesten Stellenangeboten und verschaffen Ihnen einen Zeitvorsprung gegenüber der Konkurrenz. Trotzdem: Werfen Sie nebenbei ruhig auch mal einen Blick in die regionale Tagespresse für die eine oder andere Perle.

5. Körperliche Fitness

Wer physisch auf der Höhe ist, hat auch bei der Jobsuche einen längeren Atem. Kein Scherz! Das ist tatsächlich ein nicht zu unterschätzender Erfolgsfaktor: Durch Meditationsübungen, Sport (etwa Laufen, Schwimmen, Boxen) und eine gute Ernährung setzen Sie Kräfte frei, mit denen Sie dynamischer durch den Tag kommen – und die Mühen des Bewerbungsmarathons leichter bewältigen.

Stellenanzeige-Check: Bewerben oder nicht bewerben?

Ob sich ein Arbeitgeber letztlich als Traumunternehmen oder Ausbeuter aus der Hölle entpuppt, kann kein Bewerber vorher wissen. Aber anhand einiger Indizien können Sie durchaus erahnen, wie ein Unternehmen tickt – und eine Vorauswahl treffen.

Der Unternehmenscheck: Was Bewerber vorab tun können

Selbstdarstellung: Verschaffen Sie sich auf der Homepage einen ersten Eindruck vom Unternehmen, von Leitbild, Produkten, Standort und Mitarbeitern.

Außendarstellung: Recherchieren Sie in Google News, welche Art von Schlagzeilen das Unternehmen in der Presse schreibt.

Reputation: Googeln Sie nach Kundenerfahrungen, fahnden Sie auf Arbeitgeberbewertungsplattformen nach glaubwürdigen Aussagen von Mitarbeitern (zum Beispiel Kununu oder Watchado).

Interaktion: Prüfen Sie via Facebook, Google+, Twitter oder Youtube, ob das Unternehmen aktiv und transparent mit seinen Kunden kommuniziert.

Professionalität: Achten Sie penibel auf Art und Formulierung der Stellenanzeige. Allgemeinplätze, ungenaue Tätigkeitsbeschreibungen oder gar Rechtschreibfehler zeugen von einem planlosen Unternehmen – und einer Bewerbersuche mit der Schrotflinte.